Tarot: Symbolik und Weisheit aus jahrhundertealter Tradition
Das Legen von Tarotkarten hat eine jahrhundertealte Tradition, die vermutlich im 15. Jahrhundert in Europa begann. Ursprünglich als Spielkarten genutzt, hat sich das Tarot im Laufe der Zeit zu einem kraftvollen Mittel für Selbstreflexion, Lebensfragen und persönliche Einsichten entwickelt. Die 78 Karten, aufgeteilt in große und kleine Arkana, enthalten symbolische Bilder. Die große Arkana sind die 22 wichtigen Karten im Deck, die tiefgreifende Veränderungen ankündigen. Das sind Karten wie "Der Gehängte", "Der Eremit" oder "Der Mond".
Die kleine Arkana mit 56 Karten, spiegelt die 4 Elemente (Feuer, Luft, Wasser, Erde) wider. Je nachdem zu welchem Typen und mit welcher Zahl die Tarotkarte versehen ist, hat sie unterschiedliche Bedeutung. Die Münze im Element Erde steht für Bodenständigkeit und Loyalität, während die Schwerter zum Element Luft gehören und für Wissen und Vernunft stehen.
Tarot Karten legt man also, um Klarheit zu finden, Entscheidungen zu reflektieren oder verborgene Themen sichtbar zu machen. Es geht dabei nicht um Wahrsagerei im klassischen Sinne, sondern um eine Form der Selbstreflexion. Viele Menschen legen sich Karten selbst – andere vertrauen auf erfahrene Kartenleger:innen, die mit Intuition und Wissen durch das Kartendeck führen.